FAQ zur ETA

Aus welchen Grund wird die JORDAHL® Ankerschienen mit einer Schaumfüllung geliefert?

Die Schaumfüllung verhindert das Eindringen von Beton und Zement während des Betoniervorgangs. Nach dem Abbindeprozess des Betons kann die Füllung teilweise oder vollständig entfernt werden.

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Sind die Tragfähigkeiten der runden Ankern mit den I-Ankern vergleichbar?

Ja, beide Anker erzeugen grundsätzlich gleiche Ausbruchkegel und erreichen vergleichbare Tragfähigkeiten. Der maßgebliche Faktor ist die Ankerlänge hef. Beide Ankertypen werden mit gleichen Ankerlängen hergestellt.

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Welche Vorteile bieten runde Anker gegenüber I-Ankern?

Rundanker werden vorgefertigt und durch ein mechanisches Verfahren mit der Schiene verbunden. Die Verbindung ist mit dem Nietverfahren vergleichbar. I-Anker werden auf der Schienenrückseite mit der Schiene verschweißt.

Durch die automatische Herstellung der Rundankern, wird eine sehr konstante und hohe Qualität erreicht, die eine zuverlässige Verbindung gewährleistet.

Runde Anker haben bei vergleichbaren Tragfähigkeiten einen kleineren Ankerkopf als I-Ankern. Dies erleichtert die Montage der Schiene zwischen der Bewehrung.

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Woran kann ich erkennen, dass die Schraube richtig in der JORDAHL® Ankerschiene eingebaut ist?

Auf der Schraubenrückseite (am Gewindeende der Schraube) wird die Stellung der Schraube zur Montagekontrolle durch eine Kerbung (bei Zahnschienen durch zwei parallele Kerbungen) angezeigt. Im Einbauzustand muss die Kerbung rechtwinklig zur JORDAHL Ankerschiene ausgerichtet sein.

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Welche Möglichkeiten gibt es die Tragfähigkeit der JORDAHL® Ankerschienen zu erhöhen?

Wird die Traglast durch die Stahltragfähigkeit begrenzt, ist zwischen den maßgebenden Versagensarten der Verbindung zwischen Schiene/Anker und Schraube/ Schiene zu unterscheiden.Im ersten Fall gibt es die Möglichkeit den Ankerabstand zu verringern und somit eine größere Anzahl an Ankern an die JORDAHL Ankerschiene zu montieren. Wird der zweite Fall maßgebend, kann ich durch die Erhöhung der Schraubenanzahl die Traglast vergrößern.

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Kann ich durch die Verwendung einer höheren Betongüte die Tragfähigkeit der JORDAHL® Ankerschiene verbessern?

Ja, wird die Bemessung nach den Vorgaben der ETA durchgeführt, kann ich durch die Wahl der Betongüten die Tragfähigkeit beeinflussen. Das ist jedoch vom Versagensfall abhängig. Wird die Traglast maßgeblich vom Versagensfall im Beton begrenzt, kann ich durch eine Erhöhung der Betongüte die Widerstandsfähigkeit verbessern. Wird die Traglast jedoch durch die Stahltragfähigkeit der Schiene begrenzt, wird sich keine Erhöhung der Widerstandsfähigkeit generieren lassen.

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Kann ich durch die Verwendung einer höheren Betongüte die Tragfähigkeit der JORDAHL® Ankerschiene verbessern?

Ja, wird die Bemessung nach den Vorgaben der ETA durchgeführt, kann ich durch die Wahl der Betongüten die Tragfähigkeit beeinflussen. Das ist jedoch vom Versagensfall abhängig. Wird die Traglast maßgeblich vom Versagensfall im Beton begrenzt, kann ich durch eine Erhöhung der Betongüte die Widerstandsfähigkeit verbessern. Wird die Traglast jedoch durch die Stahltragfähigkeit der Schiene begrenzt, wird sich keine Erhöhung der Widerstandsfähigkeit generieren lassen.

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Kann ich mit Hilfe von Bewehrungszulagen die Tragfähigkeit der JORDAHL® Ankerschiene erhöhen?

Ja. Grundsätzlich kann ich durch den Einsatz von Steckern und Randbewehrung die Tragfähigkeit der Ankerschienen im Beton erhöhen. Das ist jedoch vom Versagensfall abhängig. Wird die Traglast maßgeblich vom Versagensfall im Beton begrenzt, kann ich durch Bewehrungszulagen die Widerstandsfähigkeit erhöhen. Wird die Traglast jedoch durch die Stahltragfähigkeit der Schiene begrenzt, wird sich keine Erhöhung der Widerstandsfähigkeit generieren lassen.

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Kann ich Kräfte in Schienenlängsrichtung aufnehmen auch ohne die Verwendung von gezahnten JORDAHL® Ankerschienen?

Ja, bei warm gewalzten Ankerschienen gibt es die Möglichkeit kleine bis mittlere Längszuglasten aufzunehmen. Hier ist statt der üblichen Haken- oder Hammerkopfschraube eine spezielle Doppelkerbzahnschraube Typ JKB und JKC zu verwenden, die sich an der Unterseite der Schienelippe in das Profil „beißen“. Die Abtragung der Längszuglasten erfordert die Einhaltung eines erhöhten Anzugsdrehmomentes gem. der zugehörigen Montageanleitung.

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Kann ich die Laststellung in JORDAHL® Expert fixieren?

Ja, JORDAHL® Expert bietet die Fixierung/ Feststellung der Lasteinwirkung an. Wenn man bei der Belastungseingabe eine „beliebige Last“ auswählt, kann man den Verschiebebereich definieren oder den genauen Lastangriffspunkt angeben. I.d.R. sollte jedoch auf die Fixierung verzichtet werden, da sich nach Einbau der Ankerschiene unplanmäßiges Verschiebung der Last ergeben können, die eine erneute Bemessung erforderlich machen würden.

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Warum verschiebt sich die Lastposition bei der Bemessung der Ankerschiene mit der JORDAHL® Expert?

Das Berechnungsverfahren für Ankerschienen unterscheidet zwischen Nachweisen am Ort der Lasteinwirkung (Schraube) und der Verankerung. JORDAHL® Expert ermittelt automatisch die ungünstigste Laststellung für den maßgebenden Anker, bemisst die Ankerschiene für diese Laststellung und zeigt diese in der Bildschirmansicht und dem Ausdruck an.

Durch dieses Verfahren, werden bereits bei der Bemessung die möglichen Verschiebetoleranzen bei der Schraubenmontage berücksichtigt.

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Was ist die JORDAHL® ESA Methode?

Weshalb sind Ankerschienen in verschiedenen nichtrostenden Stähle erhätlich?

Für die Auswahl der geeigneten Ankerschiene sind die verschiedenen korrosiven Bedingungen am Einsatzort zu beachten. Eine Übersicht über die Anwendungsbereiche und die dafür geeigneten Werkstoffe ist in der Europäisch-Technischen Zulassung ETA-09/0338 , Anhang 3 abgebildet. Für nichtrostende Stähle wird hierbei zwischen Anwendungen mit hoher Korrosionsbelastung wie z.B. in witterungsanfälligen Bereichen und in Meeresnähe und Anwendungen mit sehr hoher Korrosionsbelastung u.a. durch Chloride und Schwefeldioxid  wie z.B. in Straßentunneln unterschieden.

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Welche Vorteile bieten die Warmprofile gegenüber den Kaltprofilen?

Warmprofile werden aus einem Block warmgewalzt, sind dadurch frei von Eigenspannungen und haben verstärkte Schienenlippen. Durch die dreiecksförmige Form der Schienenlippen ist es möglich, hohe Drehmomente und damit hohe Schraubenspannkräfte aufzubringen. Dadurch sind sie auch gut für dynamische Lasten und zur verbesserten Übertragung von Längskräften zu verwenden. Die neuen Warmprofile nach ETA 09/0338 besitzen zudem eine erhöhte Stahltragfähigkeit in Querzugrichtung von 30 % gegenüber den Kaltprofilen.

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Kann es eine höhere Auslastung an einem anderen als dem in der JORDAHL® Expert Software ausgewiesenen Anker geben?

Das Programm berücksichtigt die höchste Gesamtauslastung der Ankerschiene bei der Nachweisführung. Bei Einzelnachweisen in Zug oder Querzug kann an einem anderen Anker eine höhere Auslastung auftreten, die jedoch in der Kombination aus Zug- und Querzug zu geringerer Auslastung als am ausgewählten Anker führt und daher nicht betrachtet wird.

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Gilt die ETA auch für Edelstahl?

In der Europäisch Technischen Zulassung ETA 09/0338 sind in den Anlagen 2 und 3 die erhältlichen Materialien aufgelistet. Die ETA ist auch für nichtrostenden Stahl in verschiedenen Güten sowohl für Schienen als auch für Schrauben erhältlich. Die Tragfähigkeiten der Schienen aus Edelstahl entsprechenden den Tragfähigkeiten der verzinkten Schienen, für die Tragfähigkeiten der Edelstahlschrauben sind Anhang 13 und 15 zu beachten.

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Kann man Zahnschienen auch mit der ETA bemessen?

Die ETA 09/0338 ist im Moment nur für die JORDAHL® Ankerschienen JTA für Lasten in Zug- und Querzugrichtung gültig. Die Beanspruchung der Schienen in Längsrichtung wird aktuell untersucht. Nach Abschluss der Untersuchungen wird die ETA 09/0338 auch für die Zahnschienen erweitert werden.

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Wie legt man Ankerschienen mit nichtruhenden bzw. dynamischen Lasten nach ETA aus?

Dynamische Lasten sind aktuell noch nicht in der CEN/TS 1992-4 und der ETA 09/0338 geregelt. Eine Erweiterung der europäischen Vorschriften ist in Arbeit. Gegenwärtig sind die dynamischen Tragfähigkeiten der Ankerschienen mit den Angaben der Zulassung  Z-21.4-151 zu berechnen.

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Welche Vorteile bietet die Bemessung nach ETA gegenüber der alten nationalen Zulassung?

Die Bemessung nach der neuen ETA in Verbindung mit der CEN/TS- 1992-4 bietet dem Anwender über die genaue Kenntnis der Sicherheit von Befestigungen hinaus (z.B. in gerissenem oder ungerissenem Beton) eine Reihe von Vorteilen. So können Ankerschienen in Zukunft mit verschiedenen Betonfestigkeiten bemessen, mit geringeren Randabständen eingesetzt, für beliebige Lastpositionen ausgelegt und mit Bewehrungszulagen verstärkt werden. Die vorhandenen Randbedingungen können somit genauer berücksichtigt werden und ermöglichen eine technisch und wirtschaftlich optimierte Bemessung der Ankerschienen.

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Wofür steht die Abkürzung ETA?

ETA bedeutet European Technical Approval. Sie beschreibt eine europäische technische Zulassung, die ein Nachweis der Brauchbarkeit eines Bauproduktes im Sinne der Bauproduktenrichtlinie ist. Die europäische technische Zulassung ermöglicht die CE-Kennzeichnung des Bauprodukts und damit den Zugang zum europäischen Markt.

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Kann die Bemessung derselben Situation nach ETA und der alten nationalen Zulassung zu unterschiedlichen Ergebnissen führen?

Eine Bemessung auf Grundlage der neuen Nachweise und Randbedingungen nach der ETA und der CEN/TS 1992-4 kann in einzelnen Fällen zu anderen Ergebnissen führen als die Schienenauswahl mit den bisherigen Tabellen nach der nationalen bauaufsichtlichen Zulassung. Die Bemessungsverfahren nach der neuen Methode berücksichtigen verschiedene Randbedingungen und stellen den aktuellen Stand der Technik dar.

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Was ändert sich bei den Profilen, Ankern und Abständen?

Mit Einführung der neuen Bemessungsgeneration wurden geringfügige Optimierungen an den Produkten vorgenommen. Die größeren Profile werden in ihrer Stahltragfähigkeit angehoben, bei den kleineren Profilen werden die Anker enger gesetzt. Diese Umstellung wird Anfang 2011 stattfinden. Die ETA-konformen Artikel werden dann auch mit dem CE-Kennzeichen ausgestattet.

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Gibt es eine Bemessungssoftware für Ankerschienen?

Seit Beginn 2011 bietet die DKG eine benutzerfreundliche Software kostenlos zum Download an. Diese erleichtert Anwendern die Umstellung von der bisherigen starren Bemessung nach Tabellen auf die flexible Bemessung nach ETA.

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Was ist CEN/TS 1992-4:2009?

Die neue CEN/TS 1992-4 ist eine Vornorm, die aus fünf Teilen besteht und Bemessungsverfahren für Kopfbolzen, Ankerschienen sowie mechanische und chemische Befestigungsmittel zur Übertragung von Lasten in tragende Beton- und Stahlbetonkonstruktionen enthält. Voraussetzung für die Bemessung nach dieser CEN/TS ist, dass die Verwendung der zu bemessenden Befestigungsmittel über eine Europäische Technische Spezifikation wie z. B. eine Europäische Technische Zulassung (ETA) nachgewiesen ist. Die Bemessungsverfahren stellen den aktuellen Stand der Technik dar. Die CEN/TS 1992-4 wird voraussichtlich in die Reihe der Eurocodes aufgenommen und wird dann mit "EN 1992-4" bzw. "EC 2-4" bezeichnet.

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Gibt es veränderte Anforderungen an die Montage der Ankerschienen?

Da Ankerschienen grundsätzlich unkompliziert einzubauen sind, ist die Montage weitestgehend unverändert geblieben. Verbesserungen wurden bei den aufzubringenden Anzugsmomenten eingearbeitet, die jetzt für verschiedene Anwendungen optimiert werden können. Diese sind den Anwendungsdokumenten bzw. der ETA zu entnehmen.

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Wie ermittelt JORDAHL® Expert den maßgebenden Anker?

Die Auslastung wird für jeden Anker und jeden Nachweis über den gesamten Verschiebebereich berechnet. Der mögliche Verschiebebereich ist in der Grafik als dünne Linie senkrecht zu den Lastpfeilen dargestellt. Die Verschiebung erfolgt unter Einhaltung vorhandener Lastabstände. Der Anker, an dem die maximale Auslastung für alle Einzel- und Interaktionsnachweise auftritt, wird als maßgebender Anker, die dazu gehörige Laststellung als kritische Laststellung festgelegt.

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Kann es eine höhere Auslastung an einem anderen als dem ausgewiesenen maßgebenden Anker geben?

Ja, zum Beispiel dann, wenn ein Interaktionsnachweis die höchste Auslastung liefert.

An einem anderen Anker könnte z.B. Querzug einen höheren Wert haben, während die Zugbelastung dort nur gering ist.

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